Laubzeit

 

 

Gemeinsames Anliegen

In Verbindung mit Nebel oder Regen kann aus einer Laubdecke eine gefährlich glatte Oberfläche entstehen. Die Anlieger sind – ähnlich wie bei der Räumpflicht im Winter – haftbar bei Unfällen.

 

Es ist daher dem AWS und den Bürgern ein gemeinsames Anliegen, die Straßen und Gehwege so schnell wie möglich vom Laub zu befreien.

 

Problematisch ist hierbei, dass die Fahrzeuge schnell voll beladen sind. Die Entleerungsfahrten der Reinigungsfahrzeuge nehmen viel Zeit in Anspruch, was wiederum dazu führt, dass die Laubentsorgung länger dauert.

 

Verschärft wird die Situation wenn Anwohner Laub aus Gärten oder von Gehwegen auf die Straße kehren.

 

Dies ist übrigens ohnehin verboten!

 

Auch werfen nicht alle Bäume gleichzeitig ihr Laub ab. Je nach Pflanzenart können die Zeiträume mehrere Wochen auseinanderliegen. Die Platanen in den Alleen bilden das Schlusslicht.

 

Oft variiert die Laubzeit durch klimatische Einflüsse. Mildes Klima und ausreichend Feuchtigkeit führt zu einem späteren Laubabwurf. Dies führt dazu, dass die Straßen mehrmals vom Laub befreit werden müssen.

Was leistet der AWS?

Der AWS sorgt für laubfreie öffentliche Straßen und Wege. Vorwiegend mit maschinellem Einsatz wird das Laub zusammengefegt und aufgesaugt. Hierbei kommen jedes Jahr etwa 1.600 Gewichtstonnen zusammen.

Reinigungspflicht der Bürger

Anwohnerinnen und Anwohner, die ihren Gehweg selbst reinigen müssen und daher auch keine Gebühren für die Gehwegreinigung bezahlen, müssen Laub und Abfälle auf eigene Kosten entsorgen.

 

Das gilt erst recht für Laub aus dem Privatgarten. Und: Für Laub, das von Bäumen stammt, die am Grundstücksrand auf öffentlicher Fläche stehen!

 

Laub von privater Fläche darf nicht auf die öffentlichen Wege, Straßen und Plätze geschüttet werden.

 

Dazu gehören auch die Baumscheiben der Straßenbäume! Laub und Gartenabfälle dürfen – wie jeglicher Abfall – nicht in Gräben, Grünstreifen, Parks oder Wälder entsorgt werden.

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