Geschichtlicher Hintergrund der Mülldeponie Augsburg-Nord

 

 

 

 

Von der Müllhalde zur Deponie

Die Deponie Augsburg-Nord liegt etwa 100 m nördlich der Autobahn München-Stuttgart am rechten Lechufer. Sie wird seit 1955 als Hausmülldeponie betrieben, wobei zunächst durch Kiesabbau entstandene Baggerseen mit Abfall aufgefüllt wurden. 

 

Die sukzessive Verfüllung der Grundwasserseen wurde 1968 beendet. Im gleichen Jahr begann man mit der Anlage einer geordneten Hausmülldeponie.

 

Die zur Verfügung stehenden Ablagerungsflächen waren bereits frühzeitig erschöpft, so dass 1975 die Erweiterung der Deponie nach Osten plangenehmigt wurde. Dieser Teilabschnitt der Ablagerung wurde zum Schutz des Grundwassers mit einer mineralischen Dichtung versehen.

 

Bereits 1987 waren auch die neu erschlossenen Ablagerungsflächen nahezu ausgelastet. Die Deponie hatte zu diesem Zeitpunkt eine Gesamtkubatur von 5.100.000 m³ erreicht.

 

Wegen fehlender Basisabdichtung entsprach der Deponieaufbau nicht mehr den neueren Umweltschutzbestimmungen. Aus diesem Grund wurde 1985 mit der Planung zur Sanierung und Erweiterung der Deponie begonnen.

 

Im Zuge der Sanierung wurden der Altberg wie auch die Erweiterungsabschnitte mit einer mineralischen Oberflächenabdichtung versehen, um das Eintreten von Niederschlagswasser und das unkontrollierte Entgasen zu verhindern.

 

Die Sanierung sowie auch die Erweiterung der Deponie Augsburg-Nord sind seit Mitte 1997 abgeschlossen. Das gesamte Deponiegelände nimmt heute eine Fläche von ca. 420.000 m² ein. 

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